Startseite

       
       
     

Neue Toptitel aus unserem aktuellen Programm

Psychoanalyse

Jürgen Grieser

Der phantasierte Vater

Zur Entstehung und Funktion des Vaterbildes beim Sohn

In der erweiterten Neuauflage dieses oft zitierten Buches wird die Entwicklung des Vaterbildes von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter dargestellt. Das Vaterbild, das von der Kindheit an eine wichtige Rolle spielt, ist weit mehr als der Niederschlag der Erfahrungen mit dem realen Vater. Es enthält darüber hinaus phantasierte Anteile, die das Kind erschafft oder die die Mutter und andere Bezugspersonen beisteuern. Auch die kulturellen Vorstellungen darüber, was ein Vater sein soll, gehen in das Vaterbild ein. Diese phantasierten Anteile werden besonders deutlich, wenn der Vater abwesend war, ungelöste Konflikte vorherrschen oder auch, wie bei manchen kreativen Menschen, die innere Repräsentanz des Vaters in einer ungeklärten Position gehalten und immer wieder neu erarbeitet wird.

Sigmund-Freud-Vorlesungen

Victor Blüml / Sabine Schlüter (Hrsg.)

Me, myself and I – psychoanalytische Perspektiven zum Narzissmus

Sigmund-Freud-Vorlesungen 2020

»Narzissmus« ist ohne Zweifel einer der zentralen Begriffe der Gegenwart. Wie kaum ein anderer psychoanalytischer Begriff hat der Narzissmus Eingang in andere wissenschaftliche Diskurse und in die Alltagssprache gefunden. Doch führt die Popularisierung nicht selten zu einem Verlust an begrifflicher Tiefenschärfe. So betonen einige Autoren die destruktiven Seiten des Narzissmus, während andere auf dessen libidinösen Kern fokussieren. Die Frage nach dem primären Narzissmus wird im Lichte der modernen Säuglingsforschung kontrovers diskutiert. Wie ist es ferner um das Verhältnis von Narzissmus und Geschlechtlichkeit bestellt? Schließlich stellt sich die Frage nach der Fruchtbarkeit des Begriffs im außerklinischen Kontext für die Analyse gesellschaftlicher Prozesse.

 

 

 

 

Religion und Glaube

Gerd Overbeck / Annegret Overbeck

Die Gretchenfrage

Christen und Atheisten im Gespräch über Religion und Glauben

Der Mensch ist nicht nur ein rational, abstrakt, in Größe und Zahl denkendes Wesen. Er ist zugleich ein erzählendes Wesen, das Erfahrung in Zusammenhänge einwebt und ihnen nachträglich Bedeutsamkeit und Form gibt. Beide Formen seiner Geistestätigkeit, die auch mit Wissen und Glauben korrespondieren, können nicht gegeneinander ausgespielt werden. Dieser Grundgedanke liegt der Publikation von Gerd Overbeck und Annegret Overbeck zugrunde. Der Autor und die Autorin legen ein Werk vor, in dem erzählte Erfahrung und theopoetische Literatur, theologische, philosophische und psychoanalytische Gesichtspunkte in Rollenprosa vorgetragen werden, die zum Mitdenken und Mitdiskutieren einlädt.

Erinnerungsarbeit

Roger Frie

Nicht in meiner Familie

Deutsches Erinnern und die Verantwortung nach dem Holocaust

»Dieses Buch ist so bemerkenswert, weil ihm das beinahe Unmögliche gelingt: den Schmerz der Deutschen anzuerkennen, ohne die unvorstellbaren Leiden und Schmerzen, die Deutschland anderen zugefügt hat, je aus dem Blick zu verlieren. Leidenschaftlich und großherzig lässt Frie die Leser an seinen psychischen Prozessen teilhaben. In einem kontinuierlichen Prozess der Selbst erforschung und Selbstreflexion erforscht er die tiefsten Tiefen auf seiner Suche nach einer ›gelebten historischen Wahrheit‹ in sich selbst, nach der Wahrheit seines geliebten Großvaters mütterlicherseits, eines Mitglieds der Nazi-Partei, und dessen Komplizenschaft bei den Verbrechen, die das Nazi-Regime verübte.«
Dori Laub, MD, Clinical Professor of Psychiatry, Yale University School of Medicine, und Mitbegründer des Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies

Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie

Angelika Wolff

Fallgeschichten und Fallverstehen

in der psychoanalytischen Praxis für Kinder und Jugendliche

In der therapeutischen Arbeit, aber auch in Diagnose, Supervision und Beratung steht die Kunst des psychoanalytischen Fallverstehens im Mittelpunkt. Komplexe psychoanalytische Theorien über die psychische Entwicklung und deren Störungen von Kindern und Jugendlichen werden auf den besonderen Einzelfall angewendet; dabei werden die Prozesse der Übertragung und Gegenübertragung analysiert und genutzt. Ein spezifisch professionelles Setting erlaubt jene psychoanalytische Grundhaltung einer gleichschwebenden Aufmerksamkeit, in der Fallverstehen sich herausbilden und in das Beziehungsgeschehen der Therapie eingebaut werden kann. Wolffs Fallgeschichten führen in eine Welt des psychischen Erlebens von Kindern und Jugendlichen, die zunächst unverständlich erscheinen, jedoch als Geschichten »wie Novellen zu lesen« (Sigmund Freud) sind und so zum Fallverständnis führen.

»Der Band liest sich wie ein Lehrbuch im besten Sinne: Gut strukturiert, in einer klaren, verständlichen Sprache werden anspruchsvolle theoretische Diskurse erläutert, wissenschaftstheoretisch und -historisch verortet. Die Überlegungen sind nie theoretisch abgehoben, sondern durch klinische Beobachtungen aus der kindertherapeutischen Praxis geerdet.« (Marianne Leuzinger-Bohleber)

Down-Syndrom

Karin J. Lebersorger

Herausforderung Down-Syndrom

Entwicklungsprozesse von der Kindheit bis zum Erwachsen-Werden verstehen und unterstützen

Menschen mit Down-Syndrom führen dank medizinischer und pädagogischer Entwicklungen ein weitgehend gesundes, ihren Möglichkeiten entsprechend selbstbestimmtes Leben. Die psychische Dimension eines Aufwachsens mit einer genetischen Besonderheit findet vielfach selbst in Fachkreisen noch nicht jene Beachtung, die den damit verbundenen Herausforderungen für die Eltern und Kinder zukommen sollte. So werden Verhaltensauffälligkeiten und Symptome, wie Verweigerung, Anspannung, Aggression, Selbstverletzung oder Adipositas, oftmals als Unarten gewertet, die es abzugewöhnen gilt, oder als zum Down-Syndrom gehörend und somit unveränderbar, nicht aber als Ausdruck seelischer Nöte.

Das Buch eröffnet ein Nachdenken über das bewusste und unbewusste Selbst- und Beziehungserleben von Menschen mit Down-Syndrom und ihren Bezugspersonen. Karin J. Lebersorger verbindet theoretische psychodynamische Überlegungen mit Beispielen aus ihrer jahrelangen klinisch-psychologischen und psychotherapeutischen Arbeit im interdisziplinären Team der Down-Syndrom Ambulanz Wien. Sie vermittelt ein Verständnis für die komplexen intra- und interpsychischen Zusammenhänge von der Diagnosestellung bis zum Erwachsen-Werden. Auf Basis dieses verstehenden Zugangs werden dem Handlungsdialog von Menschen mit Down-Syndrom Bedeutung und ihnen selbst durch Unterstützung oder Übernahme ihrer nicht altersgemäßen Aktivsprache eine Stimme gegeben.

Tiefenpsychologie

Christiane Lutz

Von der sehnsüchtigen Suche nach Sinn

Eine tiefenpsychologische Annäherung an »Die Unendliche Geschichte«

Christiane Lutz interpretiert Die unendliche Geschichte von Michael Ende als Entwicklungsweg eines Individuums. Basis ist das Symbolverständnis und die Archetypenlehre der Analy tischen Psychologie C.G. Jungs. Diese Herangehensweise erweist sich als erkenntnisbringend, da Michael Ende ganz bewusst archetypische Gestalten und Situationen, Wunschvorstellungen und bittere Realitäten beschrieben hat, die Urerfahrungen des Menschen widerspiegeln. Eben darum, weil er Fragen zur menschlichen Natur stellt, die das kollektive Unbewusste ansprechen, regt der Roman auch heute noch dazu an, sich auf die Suche nach Erkenntnis zu begeben. Mittels Deutung der reichen Symbolik der Geschichte geht Lutz der Sinnfrage des Lebens unter individuellem wie auch kollektivem Blickwinkel nach.
Das Buch wendet sich an alle, denen die verantwortliche Begleitung von Kindern und Jugendlichen ein in die Zukunft weisendes Anliegen ist. Darüber hinaus richtet sich der Blick auf die Fragen unserer Zeit, die herausfordern, neue Lösungsansätze zu wagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Psychotherapie

Christian Rexroth / Iris Rexroth (Hrsg.)

Entwicklungsraum Zukunft

Psychodynamische Psychotherapie von Kindern, Jugendlichen, Heranwachsenden und ihren Familien in Klinik und Praxis, Fort- und Weiterbildung, Forschung und Lehre

Erfahrungsbasiert skizzieren die Beitragenden Entwicklungslinien und zukünftige Aufgaben der tiefenpsychologisch fundierten und psychoanalytischen Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen aus den Bereichen Klinik und Praxis, Fort- und Weiterbildung sowie Forschung und Lehre. Die Herausgeber wollen damit die Breite und Tiefe des Fachbereichs unter besonderer Berücksichtigung des Entwicklungsraums Zukunft aufzeigen.

Mit Entwicklungsraum sind dabei unterschiedliche Dimensionen von Entwicklung gemeint: In erster Linie geht es um die individuelle Entwicklung der Patienten und ihrer Familien. Fort- und Weiterbildung sowie Studium stellen ihrerseits einen Raum für die Entwicklung einer beruflichen, nämlich psychotherapeutischen Identität dar. Vor dem Hintergrund einer sich ändernden Gesundheitspolitik geht es – auch angesichts zunehmender Digitalisierung in der Medizin – um die Entwicklung und zukünftige Bedeutung des Fachbereichs.
Die Zusammenstellung von Beiträgen richtet sich an Kollegen, die an der Psychotherapie von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden und ihren Familien interessiert sind; dabei sind Vertreter der psychodynamischen Psychotherapie und anderer anerkannter Psychotherapieverfahren ebenso adressiert wie Kandidaten in Fort- und Weiterbildung sowie Studierende der Psychotherapie. Die Herausgeberin und der Herausgeber laden ein zu einem fachlichen Einblick und zur Vertiefung in einem sehr spannenden, reichhaltigen und nachhaltig wirksamen Arbeitsbereich.

 

Psychotherapie

Jörg M. Scharff

Psychoanalyse und Zwischenleiblichkeit

Klinisch-propädeutisches Seminar

In der Zwischenleiblichkeit sind wir mit unserem Körper – bevor wir überhaupt denken – immer schon auf den Anderen bezogen, sodass der Leib in gewisser Weise alles ist und an der Konstitution aller Phänomene beteiligt ist. Welche Bedeutung kommt dann dieser Dimension des Zwischenleiblichen in der psychotherapeutischen Situation zu? Wird doch oft das, was uns unmittelbar auf den Leib rückt, aus dem bewussten Gewahrsein herausgefiltert, weil es uns damit konfrontiert, dass das Ich eben doch nicht autonom ist. Ist es möglich, die Aufmerksamkeit für das zwischenleibliche Geschehen in der psychotherapeutischen Situation zu schulen? Diesem ganzen Komplex widmet sich das Buch von Jörg Scharff auf innovative und fachlich-kompetente Weise. Im geschützten Übergangsraum eines klar definierten Settings bietet sich den Seminarteilnehmern die Gelegenheit, in der Rolle eines virtuellen Patienten oder Therapeuten
Minisequenzen, die im therapeutischen Alltag regelmäßig vorkommen, performativ in Szene zu setzen. Das von allen Teilnehmern Erlebte aufgearbeitet und theoretisch eingeordnet. Die Ausführungen basieren auf den Erfahrungen, die in einer ganzen Reihe von Seminaren dieses Typs gemacht wurden. Es handelt sich um ein unmittelbares, leibnahes, höchst intensives Erfahrungslernen, in dem nicht einfach »über« etwas gesprochen wird, sondern in dem als gemeinsamer Bezugspunkt die lebendige Teilhabe an einer aktuell erlebten Szene figuriert. Deshalb empfiehlt Scharff, solche Seminare an den Anfang der behandlungspraktischen psychoanalytischen sowie allgemein psychodynamischen Ausbildung zu stellen.

   

Entwicklungspolitik

Friedbert Ottacher / Thomas Vogel

Entwicklungszusammenarbeit im Umbruch

Bilanz – Kritik – Perspektiven. Eine Einführung in die internationale Zusammenarbeit

Die Weichen für die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit wurden mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung gestellt. Gleichzeitig sucht die Weltgemeinschaft Antworten, wie künftig Flüchtlingskrisen verhindert und globale Probleme wie Klimawandel und Pandemien gelöst werden können. Die beiden Praktiker in der Entwicklungszusammenarbeit Friedbert Ottacher und Thomas Vogel bieten einen kritischen und reflektierten Überblick zum Nutzen und zur Sinnhaftigkeit der Entwicklungszusammenarbeit von ihren Anfängen bis heute. Ein Buch, nun in der 3., überarbeiteten und erweiterten Auflage, das allen entwicklungspolitisch Interessierten einen klaren Blick auf das komplexe Thema »Entwicklungszusammenarbeit« ermöglicht und motivierende Argumente dafür bietet, sich auch in Zukunft für eine gerechtere Welt zu engagieren.

»Auf wenigen Seiten viele Informationen und angenehm zu lesen (…). Mit vielen Beispielen aus der Praxis (…). Grundwissen über Entwicklungstheorien und 70 Jahre Entwicklungspolitik.« (welt-sichten)

»(…) eine gelungene Einführung (…)« (missiothek)

»In ihrem Buch ziehen sie Bilanz über Erfolge und Fehlschläge und versuchen einen Blick in die Zukunft.« (Südwind-Magazin)

Entwicklungspolitik

Katja Maurer / Andrea Pollmeier

Haitianische Renaissance

Der lange Kampf um postkoloniale Emanzipation

Jede Idee von einer postkolonialen Ordnung nimmt in Haiti ihren Ausgangspunkt. Indem Sklavinnen und Sklaven die Werte der Französischen Revolution auch für sich selbst durchsetzten und eine unabhängige Republik gründeten, hat die haitianische Revolution 1804 ein neues Kapitel in der Universalgeschichte aufgeschlagen. Die Ziele dieser Revolution sind bis heute unhintergehbar, werden in der Praxis jedoch systematisch verletzt. Die politischen Konflikte in Haiti werfen heute bei aller Unterschiedlichkeit dieselben Fragen auf, die auch seit dem ägyptischen Aufstand auf dem Tahrir-Platz 2011 zur Debatte stehen: Die nach einem Leben in Würde für alle, in dem Anerkennung eines jeden eine Frage von sozialer Sicherheit, aber auch von demokratischer Teilhabe ist.
Das Buch beschäftigt sich mit den Folgen internationaler Hilfsbemühungen, der Rolle der UNO und der internationalen Gebergemeinschaft sowie der strukturellen Gewalt, der ein Großteil der Bevölkerung kontinuierlich unterliegt.
Die Autorinnen geben der haitianischen Perspektive in Interviews, Essays und Hintergrundberichten Raum und kommen so nicht nur den Gründen für das vielfältige Scheitern von Selbstbefreiung auf die Spur, sondern zeigen auch den Zukunftshorizont eines würdigen Lebens auf. An Beispielen konkreten zivilgesellschaftlichen Engagements wird neben den krisenhaften Betrachtungen erkennbar, von welchen Kräften ein positiver Wandel ausgehen könnte.

 

Ratgeber

Helmut Luft

Der Mann über 60

Ein Ratgeber

Helmut Luft stellt die reiferen Jahre des Mannes unter einem ganzheitlichen Ansatz dar. Das umfasst sowohl die biologisch-körperlichen wie auch den psychisch-geistigen Aspekte des männlichen Seins. Das Wesen des Mannes wird aus der Entwicklung seiner Organsysteme und den Stufen der psychischen Entwicklung mitsamt den unbewussten Phantasien und Handlungsweisen abgeleitet. Dabei wird eine Korrektur seines phallokratischen Selbstverständnisses durch den Feminismus als notwendig angesehen.

Das dritte Lebensalter von 60 bis 80 ist Höhepunkt und Zeit der Reife, aber auch des Wandels. Probleme der Berufsaufgabe, der Spannungen zwischen den Generationen, der Schatten der Zeitgeschichte und des unterschiedlichen Alterns von Partnern werden auch in ihren unbewussten Aspekten beschrieben. Im Hinblick auf die im Laufe dieser 20 Jahre zu erwartenden bedrohlichen Altersveränderungen des Körpers wird die Notwendigkeit rechtzeitiger Vorsorge betont. Im vierten Lebensalter ab 80 Jahren geht es um den Umgang mit den bereits eingetretenen oder unmittelbar drohenden Verlusten, Leiden und Gebrechen. Luft beschreibt den Sinn von Fehlleistungen, Träumen, Märchen und die weitgehend unbekannt gebliebenen Hilfen, die sie für gutes Älterwerden bieten. An Beispielen von Dichtern und Künstlern wird nachgewiesen, wie die Kreativität sich oft erst im Alter besonders entfaltet. Zum dringlichen Thema Demenz vertritt Luft die Ansicht, dass diese nicht nur als Krankheit, sondern auch als eine natürliche Lebensphase gesehen werden kann. Die letzten Kapitel handeln von der Vorbereitung auf das Sterben und die Ideen, die Philosophie, Religion und moderne Psychoanalyse dazu beitragen.

Ein in die Tiefe gehender Ratgeber: ohne Tabus und mit der notwendigen Direktheit und mit unterstützender Empathie und wissenschaftlicher Erfahrung geschrieben.

 

Weitere Informationen sowie den Veranstaltungskalender der Autor*innen finden Sie hier.